Edmond Meuries

14. März 1923, Lille – 29. September 1944
Der Franzose Edmond Meuries ist seit Februar 1943 als „Zivilarbeiter” in Berlin und arbeitet zunächst bei der Firma Apparatebau in Johannisthal, später bei der Ofenfirma Kothe.
Das Sondergericht IV beim Landgericht Berlin verurteilt Meuries wegen zahlreicher Geschäftseinbrüche am 24. August 1944 als „Volksschädling” zum Tode. Neun weitere der insgesamt 31 Angeklagten werden eben­falls zum Tode verurteilt, die anderen Angeklagten erhalten zum Teil hohe Zuchthausstrafen.
Sein Gnadengesuch wird abgelehnt und Edmond Meuries wird am 29. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Edmond Meuries

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils an Edmond Meuries und Anderen, 22. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3072/25

Sterbeurkunde von Edmond Meuries vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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