Gerhard Meyer
Wie dieser wird Gerhard Meyer ab 1940 im Elektromotoren-Werk der Siemens-Schukert AG zur Arbeit in der „Judenabteilung” gezwungen. Er ist in dieser Zeit sehr aktiv bei der Gewinnung neuer Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Wider­standsaktivitäten der Baum-Gruppe. Zu dem Kreis gehört ab 1941 auch seine Ehefrau Hanni.
Nach einem Brandanschlag auf die nationalsozialistische Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies” am 18. Mai 1942 wird die Gruppe enttarnt.
Gerhard Meyer wird am 22. Mai 1942 festgenommen, am 16. Juli 1942 vom Sondergericht V beim Landgericht Berlin zum Tode verurteilt und am 18. August 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Gerhard Meyer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Schlussbericht der Stapoleitstelle Berlin über die Gruppe um Herbert Baum und den Brandanschlag auf die Ausstellung „Das Sowjetparadies”, 27. August 1942
Bundesarchiv R 3018/1642
Sterbeurkunde von Gerhard Meyer vom 18. August 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














