Max Meyer

21. März 1902, Bromberg (Bydgoszcz) – 26. Mai 1944
Nach dem Besuch der Volksschule macht Meyer eine Lehre zum Rohrleger. Wegen „Sittlich­keitsverbrechen“ wird er 1937 zu einer insgesamt zweijährigen Zucht­hausstrafe verurteilt. Danach arbeitet Meyer bei Siemens und der Berliner Verkehrsgesellschaft, später bei der Baufirma Weiss. Ende Juli 1942 gibt er die Arbeit aufgrund gesundheitlicher Beschwerden auf. Max Meyer ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
1942 erwirbt Meyer gestohlene Lebensmittel und Lebensmittelkarten von französischen „Zivilarbeitern“ und verkauft diese „mit Gewinn an einen Juden“ weiter. Er wird am 29. Januar 1943 fest­genommen.
Das Sondergericht III beim Landgericht Berlin verurteilt ihn wegen Hehlerei und „Verbrechen nach §1 der Kriegswirtschaftsverordnung“ am 24. April 1944 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Max Meyer am 26. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Max Meyer

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des Sondergerichts III bei dem Landgericht Berlin gegen Max Meyer und andere, 24. April 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2570

Mitteilung über die Hinrichtung von Max Meyer, 26. Mai 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2569/1

Sterbeurkunde von Max Meyer vom 27. Mai 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück