Wilhelm Meyer

13. August 1900, Jenhorst – 19. April 1940
Der in Cuxhaven-Stickenbüttel lebende Wilhelm Meyer gehört der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wird er zur Wehrmacht einberufen und verweigert aus reli­giösen Gründen den Dienst an der Waffe.
Nach der bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen am 26. August 1939 in Kraft getretenen „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” gilt dieses als „Zersetzung der Wehrkraft”.
Wilhelm Meyer wird am 16. März 1940 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 19. April 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Meyer

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Wilhelm Meyer vom 19. April 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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