Rudolf Mican

9. Juni 1920, Braunsberg (Brušperk) – 26. April 1944
Rudolf Mican kommt 1920 in Brauns­berg im Kreis Friedeck (Brušperk/Frýdek) in der Tschechoslowakei zur Welt, er ist Teil der im Land lebenden sudeten­deutschen Minderheit. Er arbeitet als Schlosser und lebt mit seiner Frau Cecilie und einem gemein­samen Kind in Unter Ellgoth (Nižní Lhoty) im Landkreis Friedeck.
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehr­macht schließt sich Rudolf Mican der nationalen Wider­stands­bewegung an, Details sind nicht bekannt. Er wird festge­nommen und vom „Volks­gerichtshof” 1943 wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zu zehn Jahren Zucht­haus verurteilt.
Am 6. April 1944 wird er von einem Zucht­haus aus in das Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see über­führt. Rudolf Mican stirbt dort während der Haft drei Wochen später, am 26. April 1944.

Dokumente

Gefangenenkarte von Rudolf Mican

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Rudolf Mican vom 28. April 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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