Johann Michalek
Ab Herbst 1942 verhilft er insgesamt 16 französischen Kriegsgefangenen, die auch in dem Werk Inzersdorf II arbeiten, zur Flucht nach Ungarn, indem er sie mit dem Zug dorthin begleitet.
Nach seiner im Februar 1943 erfolgten Festnahme verurteilt der „Volksgerichtshof” Johann Michalek am 10. Juli 1943 wegen „Landesverrats” zum Tode. Johann Michalek wird 32-jährig am 9. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Michalek vom 28. Mai 1943
Bundesarchiv R 3017/22861
Urteilstenor des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Michalek vom 10. Juli 1943
Bundesarchiv R 3017/22861
Mitteilung über die Hinrichtung von Johann Michalek auf Anordnung des Reichsjustizministers, 9. September 1943
Bundesarchiv R 3017/22862
Sterbeurkunde für Johann Michalek vom 15. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019





















