Georges Michaud
Bis zum 23. April 1942 arbeitet er beim Elektrokonzern AEG in Berlin-Oberschöneweide. Anschließend geht er für zwei Monate nach Frankreich, bevor er im Juli 1942 nach Berlin zurückkehrt. Michaud findet eine Anstellung bei der Ölfeuer GmbH in Berlin. Am 15. Januar 1943 wird er für einen Monat in ein „Arbeitserziehungslager“ gebracht.
Im Oktober 1942 und Januar 1943 beteiligt sich Michaud an mehreren Einbruchdiebstählen. Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 22. Oktober 1943 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Georges Michaud, Vater eines zehn Monate alten Kindes, wird am 12. November 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Georges Michaud
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2973
Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin bezüglich der Verhinderung eines Selbstmordes oder einer Flucht aus der Untersuchungs­haft, 16. September 1943
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2973
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Georges Michaud, 12. November 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2200/1
Sterbeurkunde von Georges Michaud vom 13. November 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







