Josef Michnia
Im Oktober 1935 wird er zusammen mit seinem Bekannten Paul Matischek, der polnisch spricht, beim Pilze sammeln an der deutsch-polnischen Grenze von einem Grenzbeamten für den polnischen Nachrichtendienst angeworben. In den folgenden Wochen sammeln beide gegen Bezahlung Informationen unter anderem über Befestigungsanlagen an der Oder.
Josef Michnia wird am 21. Dezember 1935 festgenommen, am 17. Februar 1937 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” zusammen mit Paul Matischek wegen „eines Unternehmens des Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 24. Juli 1937 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Seine Frau Maria Michnia erhält wegen „Beihilfe zum Unternehmen des Landesverrats” eine anderthalbjährige Zuchthausstrafe.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Michnia
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Michnia und Paul Matischek vom 17. Februar 1937
Bundesarchiv R 3018/984
Sterbeurkunde von Josef Michnia vom 24. Juli 1937
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Hinrichtung von Josef Michnia und Paul Matischek
Bundesarchiv R 3018/984















































































