Josef Mifek

1. November 1911, Třebětín – 8. September 1943
Josef Mifek wird am 1. November 1911 in Trebetin ge­boren, ist in der Gewerkschaft der Textilarbeiter or­ganisiert und zuletzt als Hilfsarbeiter in Brünn tätig.
Er wird 1940 von einem ehemaligen kom­munis­tischen Parteifunktionär für die seit 1938 verbotene Kommunis­tische Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) geworben, wirbt seinerseits ebenfalls neue Mitglieder an und zahlt Mitgliedsbeiträge für die Unter­stützung von Familien Inhaftierter. Außerdem ist er an der Verbreitung von verbotenen kommunis­tischen Druck­schriften beteiligt. Ab Frühjahr 1941 ist er KSČ-Bezirksleiter im Brünner Stadt­viertel Hussewitz.
Er wird im Januar 1943 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 3. September 1943 wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der soge­nannten Blutnächte im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Auszug aus der Gefangenenakte von Josef Mifek

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3006

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Mifek und weitere Personen vom 22. Juli 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Mifek und weitere Personen vom 3. September 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364

Sterbeurkunde von Josef Mifek vom 12. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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