Josef Mifek
Er wird 1940 von einem ehemaligen kommunis­tischen Parteifunktionär für die seit 1938 verbotene Kommunis­tische Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) geworben, wirbt seinerseits ebenfalls neue Mitglieder an und zahlt Mitgliedsbeiträge für die Unterstützung von Familien Inhaftierter. Außerdem ist er an der Verbreitung von verbotenen kommunistischen Druckschriften beteiligt. Ab Frühjahr 1941 ist er KSČ-Bezirksleiter im Brünner Stadtviertel Hussewitz.
Er wird im Januar 1943 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 3. September 1943 wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Auszug aus der Gefangenenakte von Josef Mifek
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3006
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Mifek und weitere Personen vom 22. Juli 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Mifek und weitere Personen vom 3. September 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364
Sterbeurkunde von Josef Mifek vom 12. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung































