Fritz Mikolajewski
Mikolajewski gibt seit Frühjahr 1937 Einzelheiten über Befestigungs- und Wehranlagen im deutsch-polnischen Grenzgebiet an seinen Vater Johannes Mikolajewski wei­ter, der für den polnischen Geheimdienst arbeitet. Da­runter sind Zeichnungen und Kartenmaterial, aber auch die Querschnittskizze eines Zünders.
Fritz Mikolajewski und sein Vater werden im Juli 1937 festgenommen, am 30. November 1938 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und beide am 22. März 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Fritz Mikolajewski
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Fritz und Johannes Mikolajewski vom 30. Juni 1938
Bundesarchiv R 3017/37634
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Fritz und Johannes Mikolajewski vom 30. November 1938
Bundesarchiv R 3017/19337
Sterbeurkunde von Fritz Mikolajewski vom 22. März 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




























































































