Paul Missey

6. August 1922, Paris – 15. September 1944
Der französische Elektriker Paul Missey kommt als „Zivilarbeiter” nach Berlin. Zusammen mit anderen französischen und einem niederländischen Zwangs­arbeiter begeht er mehrere Geschäftseinbrüche.
Wegen schweren Diebstahls und „Kriegswirtschafts­verbrechen“ wird er vor dem Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 29. August 1944 werden zehn der insgesamt 13 Angeklagten zum Tode verurteilt, darunter auch Paul Missey. Die übrigen Angeklagten erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
Paul Missey wird am 15. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Paul Missey

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils, 9. September 1944

Landesarchiv Berlin A Rep. 355, Nr. 1695

Mitteilung über die Hinrichtung von Paul Missey vom 15. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1696/3

Sterbeurkunde von Paul Missey vom 16. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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