Antanas Mizaras

5. August 1918, Veisiejai – 29. Juni 1944
Der in der Kantstraße 88 in Berlin-Charlottenburg lebende litauische Bäcker Antanas Mizaras nimmt nach einem Bombenangriff auf Berlin aus einem brennenden Haus eine Drillichhose und ein Paar Stiefel an sich.
Das Sondergericht I in Berlin entscheidet sich auf der Basis der „Volksschädlingsverordnung” für die Höchst­strafe und verurteilt Antanas Mizaras am 2. Mai 1944 wegen „Plünderns” zum Tode.
Am 29. Juni 1944 wird er im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Antanas Mizaras

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Sterbeurkunde für Antanas Mizaras vom 30. Juni 1944

Landesarchiv Berlin C Rep. 102, Nr. 497

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