Andreas Möller

12. November 1881, Datterode/Eschwege – 8. März 1943
Andreas Möller stammt aus Hessen und nimmt von 1916 bis 1918 am Ersten Welt­krieg teil. Seit 1919 lebt er in Berlin und ist zunächst als Eisen­bahn­arbeiter tätig. 1926 erleidet er einen schweren Auto­unfall und bezieht seitdem Invaliden­rente. Er lebt in Berlin-Schöne­berg.
Am 2. März 1943 nimmt er nach einem alliierten Luftan­griff in seiner Straße eine auf dem Geh­weg liegende Hose an sich und wird dabei von einer Person beobachtet und angezeigt.
Andreas Möller wird einen Tag später vom Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin wegen „Plün­derns” auf Grund­lage der kurz nach Kriegs­beginn erlassenen „Verord­nung gegen Volks­schädlinge” zum Tode verur­teilt und fünf Tage später, am 8. März 1943, im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Andreas Möller

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Andreas Möller vom 9. März 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück