Wilhelm Moll
Im November 1943 findet gegen ihn und zwölf weitere Angeklagte ein Prozess vor dem Sondergericht beim Landgericht Frankfurt (Oder) statt. Ihnen wird vorgeworfen, unter Ausnutzung der Kriegsverhältnisse verschiedene Güter – vor allem Kleidung, Lebensmittel, Zigaretten und Alkohol – aus Eisenbahn­sendungen gestohlen und diese teilweise weitergegeben zu haben. Wilhelm Moll soll die bei der Güterabfertigung gestohlenen Waren beiseite geschafft und einige Gegenstände für sich behalten haben.
Er wird am 23. November 1943 gemeinsam mit Otto Röske und Erich Arndt auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung” zum Tode verurteilt und am 21. Dezember 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Moll
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des Sondergerichts Frankfurt/Oder gegen Erich Arndt und andere, 23. November 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Frankfurt/Oder, Nr. 1211
Sterbeurkunde von Wilhelm Moll vom 22. Dezember 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































