Marcel Morvan

17. Juni 1921, Lanrodec/Côtes-du-Nord – 15. September 1944
Der französische Tischler Marcel Morvan kommt als „Zivilarbeiter” nach Berlin. Zusammen mit anderen französischen und einem niederländischen Zwangs­arbeiter begeht er mehrere Geschäftseinbrüche.
Wegen schweren Diebstahls und „Kriegswirtschafts­verbrechen“ wird er vor dem Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 29. August 1944 werden zehn der insgesamt 13 Angeklagten zum Tode verurteilt, darunter auch Marcel Morvan. Die übrigen Angeklagten erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
Marcel Morvan wird am 15. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Marcel Morvan

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils durch den Reichsminister der Justiz Thierack, 9. September 1944

Landesarchiv Berlin A Rep. 355, Nr. 1695

Mitteilung des über die Hinrichtung von Marcel Morvan vom 15. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II; Nr. 1696/3

Sterbeurkunde von Marcel Morvan vom 16. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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