Jerôme Mothen

25. September 1915, Brüssel – 23. Juli 1943
Jerôme Mothen kommt vermutlich zwischen 1940 und 1942 als belgischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutschland und ist als Beton­arbeiter tätig.
In der Zeit von Juni bis Oktober 1942 soll Mothen an mehreren Einbruch­diebstählen in Berlin beteiligt sein. Am 12. Mai 1943 klagt ihn deswegen das Sonder­gericht VII bei dem Landgericht Berlin zusammen mit 15 anderen Zwangs­arbeitern auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung“ an. Mothen und zehn weiteren Angeklagte werden zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird der verheiratete Jerôme Mothen am 23. Juli 1943 im Strafge­fängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jerôme Mothen

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2751

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jerôme Mothen, 23. Juli 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/5

Sterbeurkunde von Jerôme Mothen vom 24. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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