Jerôme Mothen
In der Zeit von Juni bis Oktober 1942 soll Mothen an mehreren Einbruchdiebstählen in Berlin beteiligt sein. Am 12. Mai 1943 klagt ihn deswegen das Sonder­gericht VII bei dem Landgericht Berlin zusammen mit 15 anderen Zwangsarbeitern auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ an. Mothen und zehn weiteren Angeklagte werden zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der verheiratete Jerôme Mothen am 23. Juli 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Jerôme Mothen
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2751
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jerôme Mothen, 23. Juli 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/5
Sterbeurkunde von Jerôme Mothen vom 24. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





