František Mrkáček
Nach seiner Mitte September 1942 erfolgten Festnahme verurteilt ihn das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin am 21. Januar 1943 wegen „Diebstahls im Rückfall” zu drei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus, die er im Zuchthaus Brandenburg-Görden verbüßt. Anfang März 1943 flüchtet er während eines Transports und zwei Monate später wieder festgenommen.
František Mrkáček wird ein weiterer Kofferdiebstahl zur Last gelegt und am 7. Dezember 1943 vom Sondergericht V als „Gewohnheitsverbrecher” auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt. Sein Gnadengesuch vom 15. Dezember wird nicht mehr zur Kenntnis genommen und František Mrkáček am 29. Dezember 1943 im Alter von 23 Jahren im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Aufnahmemitteilung des Zuchthauses Brandenburg-Görden für František Mrkáček
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6778
Übersetzung eines Briefs von František Mrkáček an seinen Bruder aus dem Untersuchungsgefängnis Berlin-Moabit vom 6. Januar 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6778
Bescheid über die Hinrichtung von František Mrkáček, 30. Dezember 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16676






