Konstantin Mroczyński
Am 10. März 1942 flieht der britische Kriegsgefangene George Marshall aus einem Lager in Thorn. Auf seiner Flucht bittet dieser Konstantin Mroczyński um Hilfe. Der Landarbeiter gewährt dem Entflohenen fünf Wochen Unterkunft und Verpflegung. Konstantin Mroczyński und fünf weitere polnische Bürger, die dem Kriegsgefange­nen ebenfalls bei seiner Flucht geholfen haben, werden im Juli und August 1942 festgenommen und vor dem „Volksgerichtshof” angeklagt.
Konstantin Mroczyński wird am 12. Februar 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „landesverräterischer Feind­begünstigung” zum Tode verurteilt.
Er wird am 16. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Konstantin Mroczyński
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Konstantin Mroczyński und andere vom 12. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/38860
Gnadengesuch von Konstantin Mroczyński vom 16. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/38860
Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe an Konstantin Mroczyński vom 16. April 1943
Bundesarchiv R 3017/38860
Sterbeurkunde von Konstantin Mroczyński vom 17. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





















