Alfred Müller

19. März 1904, Berlin – 29. Juli 1943
Der aus Berlin-Weißensee stammende Hausdiener Alfred Müller ist wegen Diebstahls vorbestraft und verbüßt eine Haftstrafe in einem Zuchthaus. Bei einem Außenkommando gelingt ihm die Flucht und er verschafft sich durch falsche Angaben von der Mutter eines Soldaten ein Lebensmittelpaket und Lebensmittelkarten.
Am 17. Juni 1943 wird er vom Sonder­gericht VIII bei dem Land­gericht Berlin als „gefährlicher Gewohn­heits­verbrecher” zum Tode verur­teilt und am 29. Juli 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Sterbeurkunde von Alfred Müller vom 30. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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