Franz Müller

21. April 1902, Berlin – 21. Mai 1941
Franz Müller erlernt nach dem Besuch der Volks­schule den Beruf des Fein­mecha­nikers. Wegen verschie­dener Eigen­tums­delikte wird er seit 1921 mehr­fach zu Haft­strafen verur­teilt. Nach der Verbüßung seiner letzten Haft­strafe ist er ab 1928 vor allem als Mecha­niker tätig.
Am 5. Novem­ber 1940 wird Franz Müller erneut fest­genom­men. Ihm wird vorge­worfen, wenige Tage zuvor wäh­rend eines Luft­alarms aus einem für Luft­schutz­gepäck vorge­sehenen Raum einen Koffer gestoh­len zu haben.
Er wird am 5. Februar 1941 vom Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin auf der Grund­lage der „Volks­schäd­lings­verord­nung” zum Tode verur­teilt. Franz Müller wird am 21. Mai 1941 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Franz Müller

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Franz Müller vom 21. Mai 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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