Wilhelm Mueller-Heinecke

16. August 1896, Eilendorf – 28. August 1935
Wilhelm Mueller-Heinecke

Wilhelm Mueller-Heinecke

Privatbesitz

Wilhelm Mueller Heinecke absolviert eine Lehre als Kesselschmied und ist während des Ersten Weltkriegs als Flieger im Einsatz. Nach dem Krieg arbeitet er als technischer Assistent auf dem Gebiet der Betriebs­statistiken und wird Redakteur im Bildarchiv des Deutschen Instituts für technische Arbeitsschulung (DINTA). Nebenbei betätigt er sich schriftstellerisch unter dem Pseudonym Till Moyland. 1926 wird er erstmalig Mitglied der NSDAP, tritt aber 1928 wieder aus. 1930 stirbt seine erste Frau und er lebt allein mit seinen zwei Töchtern. 1933 heiratet er Renate Kundt und tritt erneut in die NSDAP ein. Nach Jahren der Arbeitslosigkeit erhält er 1934 eine Stelle als Angestellter der Zweigstelle Adlershof der Technischen Schule und ist Mitglied des NS-Fliegersturms.
Am 5. Februar 1935 wird Müller-Heinecke verhaftet, am 14. Juni 1935 vom „Volksgerichtshof” wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 28. August 1935 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Mueller-Heinecke

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift von Wilhelm Mueller-Heinecke vom 10. April 1935

Bundesarchiv R 3017/36712

Sterbeurkunde von Wilhelm Mueller-Heinecke vom 28. August 1935

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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