Karl Müller
Als städtischer Angestellter in einer Berliner Karten­abrechnungsstelle entwendet er 1939/40 Lebens­mittelbestellscheine, Reise- und Gaststättenmarken und Kleiderkartenpunkte und gibt diese gegen Lebensmittel oder kleine Geldbeträge an Kleinhändler weiter.
Er wird am 16. Mai 1941 festgenommen und gemeinsam mit 18 weiteren Personen wegen „Kriegswirtschaftsverbrechen“ angeklagt.
Der verheiratete Vater von drei Kindern wird am 16. Februar 1943 in der Strafanstalt Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Müller
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Karl Müller vom 17. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



