Karl Müller

21. März 1898, Danzig (Gdańsk) – 16. Februar 1943
Karl Müller wird im Ersten Welt­krieg mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausge­zeichnet. Er wird verschüttet und erleidet eine Gasver­giftung.
Als städtischer Angestellter in einer Berliner Karten­abrech­nungsstelle entwendet er 1939/40 Lebens­mittel­bestell­scheine, Reise- und Gaststätten­marken und Kleider­kartenpunkte und gibt diese gegen Lebensmittel oder kleine Geldbeträge an Kleinhändler weiter.
Er wird am 16. Mai 1941 festge­nommen und gemeinsam mit 18 weiteren Personen wegen „Kriegs­wirtschafts­verbrechen“ angeklagt.
Der verheiratete Vater von drei Kindern wird am 16. Februar 1943 in der Straf­anstalt Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Müller

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Karl Müller vom 17. Februar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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