Willi Müller

15. Juli 1905, Storkow – 2. November 1940
Willi Müller

Gestapoaufnahme von Willi Müller

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3089

Willi Müller wächst bei seiner Mutter auf und kommt mit 15 Jahren in Für­sorge­erzie­hung. Er besucht die Gemein­de­schule bis zur zweiten Klasse und absol­viert eine Tisch­ler­lehre. Wegen Eigen­tums­delikten wird er zu meh­reren Haft­strafen verur­teilt, die letzte verbüßt er bis Februar 1939.
Nach Kriegs­beginn verübt Willi Müller in Berlin und Umge­bung zusam­men mit anderen mehrere Ein­bruch­dieb­stähle, er wird im Novem­ber 1939 festge­nom­men. Das Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt ihn am 20. August 1940 wegen „schweren Dieb­stahls unter Ausnut­zung der Verdun­kelung” auf Grund­lage der am 5. Septem­ber 1939 erlas­senen „Volks­schäd­lings­verord­nung” zum Tode. Die anderen Beteiligten erhalten Zuchthausstrafen.
Der Vater eines Kindes wird am 2. Novem­ber 1940 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Willi Müller

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Willi Müller vom 2. November 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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