André Mulot
Im September 1940 kommt er erstmals nach Deutschland und ist als „Zivilarbeiter“ bei den Argus-Motorenwerken beschäftigt. Nach Arbeitsaufenthalten in Frankreich und Belgien kehrt er im Februar 1942 nach Deutschland zurück.
Mulot findet zunächst bei den Bayerischen Motoren­werken in Berlin als Schlosser Beschäftigung und wechselt dann zu Osram. Am 30. November 1942 meldet er sich krank. Nach einem bewaffneten Raubüberfall am 8. Dezember 1942 wird er auf Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung“ vom Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin am 23. Januar 1943 zum Tode verurteilt.
André Mulot wird am 2. März 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von André Mulot
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von André Mulot vom 3. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



