André Mulot

17. März 1921, Antwerpen – 2. März 1943
André Mulot erlernt nach dem Besuch einer Lager­schule in Antwerpen den Beruf des Diamant­schleifers.
Im September 1940 kommt er erstmals nach Deutschland und ist als „Zivil­arbeiter“ bei den Argus-Motoren­werken beschäftigt. Nach Arbeits­aufent­halten in Frankreich und Belgien kehrt er im Februar 1942 nach Deutschland zurück.
Mulot findet zunächst bei den Baye­rischen Motoren­werken in Berlin als Schlosser Beschäf­tigung und wechselt dann zu Osram. Am 30. November 1942 meldet er sich krank. Nach einem bewaffneten Raub­überfall am 8. Dezember 1942 wird er auf Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung“ vom Sonder­gericht V bei dem Land­gericht Berlin am 23. Januar 1943 zum Tode verurteilt.
André Mulot wird am 2. März 1943 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Mulot

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von André Mulot vom 3. März 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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