Johann Musielak
In den Jahren 1928 bis 1930 leistet er seinen Dienst im polnischen Heer und besucht zeitweise eine Unteroffi­ziersschule. Nach seiner Entlassung ist er von 1932 bis 1938 in einer Fabrik angestellt.
Johann Musielak hat im Auftrag des polnischen Nach­richtendienstes mehrere Reisen nach Deutschland unternommen. Dabei hat er militärisch be­deutsame Informationen gesammelt und an den polni­schen Geheimdienst weitergegeben. Außerdem hat er verschiedene Kuriertätigkeiten übernommen.
Der 4. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Johann Musielak am 15. Januar 1942 wegen „Landesverrats” zum Tode. Er wird am 29. April 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Johann Musielak
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Musielak vom 4. Juli 1941
Bundesarchiv R 3017/13105
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Musielak vom 15. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/13105
Sterbeurkunde von Johann Musielak vom 29. April 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung








































































