Kasimir Myslinski-Ledwon
Nach dem deutschen Überfall auf Polen wird Kasimir Myslinski-Ledwon als „Zivilarbeiter” nach Deutschland geschickt. Seine letzte Stelle als Landarbeiter hat er im bayerischen Hettlingen. Am 28. Juli 1941 verlässt er seine Arbeitsstelle und versucht über Österreich in die Schweiz zu gelangen. Als ihn ein deutscher Zollbeamter an der Grenzüberschreitung in die Schweiz hindert, versetzt Myslinski-Ledwon diesem einen Fausthieb und flüchtet. Am nächsten Tag wird er durch eine Polizeistreife festgenommen.
Kasimir Myslinski-Ledwon wird am 10. August 1942 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Schädigung des Wohls des Deutschen Volkes” zum Tode verurteilt. Er wird am 2. Oktober 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Kasimir Myslinski-Ledwon
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Kasimir Myslinski-Ledwon vom 24. Februar 1942
Bundesarchiv R 3017/13119
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Kasimir Myslinski-Ledwon vom 10. August 1942
Bundesarchiv R 3017/13119
Sterbeurkunde von Kasimir Myslinski-Ledwon vom 3. Oktober 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















