Vincenz Nachtmann
Nach der Annexion des Sudetengebiets durch das Deutsche Reich und dem Verbot der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) beteiligt er sich im Frühjahr 1941 am Aufbau einer illegalen Ortsgruppe der KPČ in Ladowitz, die schließlich von Franz Titl geführt wird. Vincenz Nachtmann untersteht dem Kassenleiter Václav Sobota, fertigt Beitragsmarken an und kassiert Mitgliedsbeiträge, die er an Sobota abführt.
Der „Volksgerichtshof” verurteilt Vincenz Nachtmann am 26. Oktober 1942 zusammen mit den Bergleuten Václav Sobota, Franz Titl und Josef Reichert wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Alle vier Männer werden am 19. März 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Vincenz Nachtmann
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Reichert und andere vom 26. Oktober 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-7
Sterbeurkunde von Vincenz Nachtmann vom 20. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung










