Ladislav Nebeský
Im Juli 1935 heiratet er Albína Karolina Kronbergerová, 1937 kommt der gemeinsame Sohn Ladislav zur Welt. Bereits seit jungen Jahren verfasst Ladislav Nebeský Gedichte und spielt Theater in einem Laienensemble. In Jilemnice ist er als Arzt und Gemeindemitglied gleichermaßen geachtet.
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt sich Ladislav Nebeský im Sommer 1939 der Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) an. Die geheime Militärorganisation vormaliger tschechoslowakischer Offiziere versucht ein geheimes Heer aufzubauen mit dem Ziel der Wiederherstellung der Tschechoslowakischen Republik. Bis zu seiner Festnahme im Februar 1940 organisiert Nebeský die Vervielfältigung und Verbreitung von Flugschriften im Bezirk Starkenbach.
Ladislav Nebeský wird am 13. April 1942 vom „Volksgerichtshof“ wegen „Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 22. September 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Ladislav Nebeský
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Ladislav Nebeský vom 13. April 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-1
Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Ladislav Nebeský vom 22. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-1
Ladislav Nebeský mit dem tschechischen Dichter Jaroslav Vrchlický (1853–1912)
Privatbesitz
Ladislav Nebeský mit seiner Frau Alba und Sohn Ladislav, um 1938
Privatbesitz

































