Ladislav Nechvíle
Seit Frühsommer 1940 ist der Eisenbahnangestellte in das Verteilernetz zur Verbreitung von illegalen kommu­nistischen Druckschriften und Flugblättern im Bezirk Chotzen eingebunden und trifft sich bis Herbst 1941 mehrmals mit Funktionären der seit 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komu­nistická strana Československa).
Ladislav Nechvíle wird im Februar 1942 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 15. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 24. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Ladislav Nechvíle
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Ladislav Nechvíle und weitere Perso­nen vom 25. September 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ladislav Nechvíle und weitere Ange­klagte vom 15. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-518-1
Ablehnung des Gnadenerweises für Ladislav Nechvíle und weitere Verur­teilte durch den Reichsminister der Justiz vom 7. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331
Sterbeurkunde von Ladislav Nechvíle vom 25. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




























