Ladislav Nechvíle

13. Juni 1911, Chotzen (Choceň) – 24. Mai 1943
Ladislav Nechvíle wird am 13. Juni 1911 in Chotzen ge­boren und ist Mitglied des Gewerkschafts­verbandes der Eisenbahner.
Seit Frühsommer 1940 ist der Eisen­bahnan­gestellte in das Verteiler­netz zur Verbreitung von illegalen kommu­nistischen Druck­schriften und Flug­blättern im Bezirk Chotzen eingebunden und trifft sich bis Herbst 1941 mehrmals mit Funktionären der seit 1938 verbotenen Kommu­nistischen Partei der Tsche­choslowakei (Komu­nistická strana Československa).
Ladislav Nechvíle wird im Februar 1942 festge­nommen, vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” am 15. Dezember 1942 wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt und am 24. Mai 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Ladislav Nechvíle

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Ladislav Nechvíle und weitere Perso­nen vom 25. September 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ladislav Nechvíle und weitere Ange­klagte vom 15. Dezember 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-518-1

Ablehnung des Gnadenerweises für Ladislav Nechvíle und weitere Verur­teilte durch den Reichsminister der Justiz vom 7. Mai 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 44, inv. č./Inv. Nr. 331

Sterbeurkunde von Ladislav Nechvíle vom 25. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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