Karl Neubauer


Erkennungsdienstliches Foto von Karl Neubauer, 1941
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3120
Nach der Annexion der Sudeten durch das Deutsche Reich kommt Karl Neubauer am 9. April 1940 als „Zivilarbeiter” nach Berlin und arbeitet in der Henschel-Flugzeugwerke AG, kehrt jedoch im Oktober 1940 nicht mehr an seinen Arbeitsplatz zurück. Im März 1941 begeht er in Berlin und Umgebung mit einem Bekannten einen Raubüberfall sowie vier Versuche, einen Raubüberfall auszuführen.
Karl Neubauer wird am 31. Juli 1941 vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin auf Grundlage der nach Kriegsbeginn erlassenen „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt und am 9. Oktober 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet. Sein Bekannter erhält eine zehnjährige Zuchthausstrafe.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Neubauer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilsformel des Sondergerichts I bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Neubauer und andere vom 31. Juli 1941
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3120/1
Sterbeurkunde von Karl Neubauer vom 9. Oktober 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






