Herbert Neubeck
Der Vater geht 1936 nach Spanien und kämpft als Angehöriger der Internationalen Brigaden auf Seiten der spanischen Republik. Er wird schwer verwundet und stirbt 1940 in einem sowjetischen Sanatorium.
Herbert Neubeck wird nach dem deutschen Überfall auf Belgien und Frankreich im Mai 1940 von der belgischen Polizei festgenommen und in das französische Internierungslager St. Cyprien gebracht. Er kann fliehen, kehrt nach Brüssel zurück und beginnt eine Apothekerlehre.
Herbert Neubeck unterstützt Hermann Geisen, Kurt Garbarini, Max Stoye und die belgische Widerstands­bewegung bei der Aufklärungsarbeit unter Wehrmacht­angehörigen. Er besorgt außerdem Chemikalien zur Herstellung von Brandsätzen.
Herbert Neubeck wird am 2. Februar 1943 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” zum Tode verurteilt und am 21. April 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Herbert Neubeck
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Herbert Neubeck, 2. Februar 1943
Bundesarchiv R 3018/5046
Ablehnung eines Gnadenerweises für Herbert Neubeck, Hermann Geisen und Kurt Garbarini, 8. April 1943
Bundesarchiv R 3018/5046
Protoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Herbert Neubeck, 21. April 1943
Bundesarchiv R 3018/5046
Sterbeurkunde von Herbert Neubeck vom 22. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


















