August Neumann
Ihm wird vorgeworfen, am 5. August 1943 auf dem Tempelhofer Attilaplatz gegenüber drei Frauen behauptet zu haben, dass der Krieg für das Deutsche Reich verloren sei. Zudem soll er sich über Kriegsauszeichnungen wie das Ritterkreuz abfällig geäußert und eine der Frauen bedroht haben.
August Neumann wird am 15. September 1943 vor dem „Volksgerichtshof” angeklagt und bereits zwei Tage später vom 1. Senat unter Roland Freisler zum Tode verurteilt. Der Berliner Gauleiter Joseph Goebbels hat kurz zuvor für Neumann und in einem ähnlichen Fall eine schnelle Bestrafung gefordert.
August Neumann wird am 21. September 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von August Neumann
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen August Neumann, 15. September 1943
Bundesarchiv R 3018/5687
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen August Neumann, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3018/5687
Mitteilung über die Hinrichtung von August Neumann, 21. September 1943
Bundesarchiv R 3018/5687
Sterbeurkunde von August Neumann vom 22. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














