Helmut Neumann
Dort lernt er 1937 Siegbert Rotholz kennen. 1940 wird Neumann zur Arbeit bei Kodak in Berlin-Kreuzberg gezwungen. Im selben Jahr schließt er sich gemeinsam mit seinem Freund Rotholz der Widerstandsgruppe um Herbert Baum an. Helmut Neumann hilft unter anderem beim Versenden illegaler Schriften.
Nach einem Brandanschlag auf die nationalsozialistische Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies” am 18. Mai 1942 wird die Gruppe enttarnt.
Helmut Neumann wird am 15. Juli 1942 festgenommen, am 10. Dezember 1942 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 4. März 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Helmut Neumann
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Schlussbericht der Stapoleitstelle Berlin über die Gruppe um Herbert Baum und den Brandanschlag auf die Ausstellung „Das Sowjetparadies”, 27. August 1942
Bundesarchiv R 3018/1642
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Helmut Neumann und andere, 10. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/33975
Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Helmut Neumann, 4. März 1943
Bundesarchiv R 3018/1642
Bekanntmachung der Hinrichtung von Angehörigen der Gruppe Baum, 4. März 1943
Bundesarchiv R 3018/1642




































