Wilhelm Neumann

27. Juli 1898, Gaablau (Jabłów) – 21. Mai 1942
Wilhelm Neu­mann stammt aus einer kinder­reichen Berg­arbeiter­familie. 1912 wird er aus der Volks­schule entlas­sen und arbeitet anschlie­ßend in der Land­wirt­schaft und als Kutscher, ab 1914 in Gruben und als Wagen­schlepper.
1916 wird er erstmals straf­fällig und in den folgen­den Jahren wegen Eigen­tums­delikten zu meh­reren Haft­strafen verur­teilt. Ab 1922 lebt er unter falschem Namen, arbei­tet weiter­hin in der Land­wirt­schaft und begeht immer wieder Dieb­stähle. Zuletzt lebt er in Berlin, wo er im Juli 1941 festge­nom­men wird.
Das Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt Wilhelm Neu­mann am 19. März 1942 unter anderem wegen Rück­fall­dieb­stahls auf Grund­lage der „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode.
Er wird am 21. Mai 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Neumann

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Wilhelm Neumann vom 21. Mai 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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