Walter Nickel
Am 13. April 1944 gelingt ihm von einer Außenbeschäftigung die Flucht und er gelangt mit dem von einem Wachtmeister gestohlenen Fahrrad nach Berlin, wo er später einen Kofferdiebstahl begeht. Am 21. April 1944 wird er von einer Wehrmachtsstreife festgenommen und in das Polizeigefängnis gebracht, wo er bei seiner Einlieferung zunächst einen anderen Nachnamen angibt.
Walter Nickel wird vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin am 8. November 1944 wegen Diebstahls und Urkundenfälschung als „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher” zum Tode verurteilt und am 24. November 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Nickel
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilsformel des Sondergerichts I bei dem Landgericht Berlin gegen Walter Nickel vom 8. November 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3679
Gnadengesuch von Walter Nickel vom 9. November 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3679/2
Sterbeurkunde von Walter Nickel vom 25. November 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung








