Bohumír Novosad
Im Februar 1944 begeht er einen Einbruch in ein bombengeschädigtes Wäsche- und Strumpfgeschäft und verkauft die erbeutete Ware auf dem Schwarzmarkt. Ihm wird außerdem ein versuchter Einbruch in einem Gartenluftschutzbunker in Michendorf zur Last gelegt.
Das Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin verurteilt Bohumír Novosad deshalb am 15. Mai 1944 auf Basis der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode. Er wird 23-jährig am 9. Juni 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Bohumír Novosad
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anordnung des Reichsjustizministers zur Vollstreckung des Urteils gegen Bohumír Novosad, 31. Mai 1944
Bundesarchiv R 3001/143481
Bescheid an den Reichsjustizminister über die Vollstreckung der Todesstrafe an Bohumír Novosad, 10. Juni 1944
Bundesarchiv R 3001/143481
Sterbeurkunde von Bohumír Novosad vom 10. Juni 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung








