Jindřich Novotný


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jindřich Novotný, 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-525-7
Nach der Besetzung der böhmischen Länder schließt sich Jindřich Novotný im März 1940 der illegalen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) im Kreis Pilsen an. Dort stellt er zusammen mit Miloslava Gschwindová und Václav Průcha mehrere tausend kom­munistische Flugschriften her und sorgt als Hauptmaterialverteiler mithilfe zweier Unterverteiler für die Ver­breitung des Materials in den Parteigliederungen.
Am 3. Juni 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn mit Miloslava Gschwindová, Václav Průcha und Julius Tau­schek wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Alle vier werden am 4. September 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Jindřich Novotný
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Miloslava Gschwindová und andere vom 25. Oktober 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-525-3
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jindřich Novotný und andere vom 3. Juni 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-525-4
Bekanntmachung der Hinrichtung von Jindřich Novotný und anderen, plakatiert 1942 in Pilsen
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-525-3
Sterbeurkunde von Jindřich Novotný vom 4. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









































