Franz Nowack

27. Januar 1893, Obornik (Oborniki) – 2. Februar 1944
Nach dem Besuch der Volksschule erlernt Franz Nowack den Beruf des Monteurs. Als Soldat des Ersten Weltkriegs erhält er das Eiserne Kreuz II. Klasse, das Frontkämpfer­ehrenkreuz und das Verwundetenabzeichen.
Ab 1919 arbeitet er wieder als Monteur bei verschiedenen Berliner Firmen und verbüßt ab 1920 mehrere Gefängnis­strafen wegen Diebstahls und Urkunden­fälschung. Ab Februar 1943 hat er weder einen festen Wohnsitz noch Arbeit.
Der vorbestrafte Franz Nowack wird am 21. August 1943 wegen „Schleichhandels” mit Lebensmitteln und Stoffen festgenommen. Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin ver­urteilt ihn am 13. Januar 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Franz Nowack wird am 2. Februar 1944 in der Strafanstalt Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Franz Nowack

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Franz Nowack vom 3. Februar 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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