Edmund Nowacki

9. Mai 1918, Zawiercie – 19. März 1942
Edmund Nowacki

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Edmund Nowacki, 1941

Bundesarchiv R 3017/9116

Edmund Nowacki wird am 9. Mai 1918 in Zawiercie als Sohn eines Graveurs geboren. Bis zum deut­schen Überfall auf Polen studiert er Rechtswissen­schaften in Krakau und kehrt dann zu seinen Eltern nach Zawiercie (nun Warthenau) zurück.
Er lehnt das NS-Besatzungsregime ab und unterstützt Wacław Chrzanowski seit 1939 bei der Herstel­lung und dem Vertrieb der Zeitung „Plomień” (Flamme). Darin informieren sie die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks auch durch die Verbreitung von Informationen aus ausländischen Rundfunksen­dern über die aktuelle politische und militärische Lage.
Am 2. September 1940 wird Edmund Nowacki festge­nommen und am 6. Januar 1942 vom „Volksge­richtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat in Verbindung mit landesverräterischer Begünstigung des Feindes” zum Tode verurteilt. Er wird am 19. März 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Edmund Nowacki

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Edmund Nowacki u.a. vom 24. Juli 1941

Bundesarchiv R 3017/9116

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Edmund Nowacki u.a. vom 6. Januar 1942

Bundesarchiv R 3017/16476

Sterbeurkunde von Edmund Nowacki vom 19. März 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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