Edmund Nowacki
Er lehnt das NS-Besatzungsregime ab und unterstützt Wacław Chrzanowski seit 1939 bei der Herstellung und dem Vertrieb der Zeitung „Plomień” (Flamme). Darin informieren sie die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks auch durch die Verbreitung von Informationen aus ausländischen Rundfunksendern über die aktuelle politische und militärische Lage.
Am 2. September 1940 wird Edmund Nowacki festge­nommen und am 6. Januar 1942 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat in Verbindung mit landesverräterischer Begünstigung des Feindes” zum Tode verurteilt. Er wird am 19. März 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Edmund Nowacki
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Edmund Nowacki u.a. vom 24. Juli 1941
Bundesarchiv R 3017/9116
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Edmund Nowacki u.a. vom 6. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/16476
Sterbeurkunde von Edmund Nowacki vom 19. März 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







































































