Zygmunt Nowicki

23. Juni 1913, Braunschweig – 24. Juli 1942
Zygmunt Nowicki

Erkennungsdienstliche Aufnahme Zygmunt Nowicki, 1942

Bundesarchiv R 3017/11298

Zygmunt Nowicki wird am 23. Juni 1913 in Braun­schweig geboren. Er leistet seinen Militär­dienst in den Jahren 1933 und 1934 in einem polnischen Infan­terie-Regiment ab. Später lebt er als Arbeiter in Warka in der Nähe von Warschau.
Er gehört der Wider­stands­organisation Stronnictwo Narodowe (SN – Nationale Partei) an, die ein katho­lisches „Groß­polen” anstrebt und Wider­stands­aktionen ge­gen das NS-Besatzungs­regime organisiert. Er wirbt neue Mitglieder für die SN und betätigt sich als Redner auf Versamm/shy;lungen der Organisation.
Zusammen mit drei weiteren Männern wird er wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat und landes­verrä­te­rischer Begünstigung des Feindes” vom 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” am 18. Mai 1942 zum Tode verurteilt.
Zygmunt Nowicki wird am 24. Juli 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee enthauptet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Zygmunt Nowicki

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Stanislaus Szymanski, Piotr Slomkowski, Edmund Dombrowski, Zygmunt Nowicki u.a. vom 15. Dezember 1941

Bundesarchiv R 3017/15403

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Zygmunt Nowicki und andere vom 18. Mai 1942

Bundesarchiv R 3017/15403

Mitteilung des Abganges des Gefangenen Zygmunt Nowicki vom 25. Juli 1942

Bundesarchiv R 3017/11298

Sterbeurkunde von Zygmunt Nowicki vom 25. Juli 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück