Leszek Okrzański

3. August 1911, Przemyśl – 12. Mai 1942
Leszek Okrzański

Erkennungsdienstliche Aufnahme der Gestapo von Leszek Okrzański

Bundesarchiv R 3017/15243

Leszek Okrzański wird am 3. August 1911 in Przemyśl als Sohn eines Gymnasialdirektors geboren. Er legt 1929 die Reifeprüfung am Gymnasium in Krakau ab und studiert bis 1934 an der dortigen Bergakade­mie. Er erhält nach einem Praktikum in der Friedenshütte im oberschle­sischen Bytom (Beuthen) eine Anstellung als Betriebsassistent im Metallwalzwerk in Dziedzice.
Nach einer weiteren Ausbildung am Polytechnikum in Warschau wird er zunächst Laborant in der Maschinen­fabrik in Poręba im Kreis Zawiercie und schließlich mit der Leitung der dortigen Maschinen­gießerei beauftragt.
Nach der Besetzung Polens durch die deutsche Wehr­macht schließt sich Leszek Okrzański der natio­nalen Widerstands­bewegung an und unterstützt die Vorberei­tungen für den bewaffneten Widerstand gegen das NS-Besatzungsregime.
Leszek Okrzański wird am 11. Juni 1940 verhaftet, am 9. Januar 1942 vom 2. Senat des „Volksgerichts­hofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 12. Mai 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Leszek Okrzański

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Leszek Okrzański und andere vom 19. September 1941

Bundesarchiv R 3017/15243

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Leszek Okrzański und andere vom 9. Januar 1942

Bundesarchiv R 3017/15243

Gnadengesuch von Leszek Okrzański vom 14. Januar 1942

Bundesarchiv R 3017/15243

Sterbeurkunde von Leszek Okrzański vom 12. Mai 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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