Josef Oliva


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Oliva, 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-17
Nach dem Einmarsch deutscher Truppen und der Errichtung des „Protekorats Böhmen und Mähren” schließt er sich der nationalen Widerstandsbewegung an. Gemeinsam mit seinem Kollegen Antonín Kulička sammelt er Nachrichten aus dem „Protektorat”, hört Nachrichten des Londoner Rundfunks ab und gewinnt weitere Postangestellte für die Mitarbeit.
Josef Oliva wird am 25. März 1942 festgenommen und am 28. Mai 1943 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” zusammen mit Bedřich Jetonický, Antonín Kulička, Ladislav Lukeš, Ferdinand Malina und Jan Weil wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Alle sechs Männer werden am 9. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Oliva
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Oliva und weitere Personen vom 10. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Oliva und weitere Personen vom 28. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Mitteilung des Oberreichsanwalts beim „Volksgerichtshof” zur Vollstreckung des Urteils gegen Josef Oliva vom 9. September 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-11
Sterbeurkunde von Josef Oliva vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























































