Antonín Ondráček


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Antonín Ondráček, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Anfang 1941 wird er für die Mitarbeit in der seit 1938 ver­botenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) ange­worben. In der Folgezeit beteiligt er sich an Geldsamm­lungen zur Unterstützung von Angehörigen Inhaftierter und fungiert als Verbindungsmann zwischen verschie­denen KSČ-Funktionären im Kreis Teplitz-Brüx. Im September 1941 wird er Mitglied der dortigen Kreislei­tung, bevor er am 12. März 1942 festgenommen wird.
Antonín Ondráček wird am 18. Dezember 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 9. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Antonín Ondráček
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Ondráček und weitere Personen vom 3. September 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Ondráček und weitere Angeklagte vom 18. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Antonín Ondráček und weitere Personen vom 31. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Sterbeurkunde von Antonín Ondráček vom 10. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



























