Stanislav Opočenský


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Stanislav Opočenský, 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-330-4
Der Postobersekretär erhält Weihnachten 1939 von einem Funktionär der Geheimorganisation ÚVOD (Ústřední vedení odboje domácího – Zentrale Leitung des Widerstands in der Heimat) per Brief gegen die deutsche Besetzung der Tschechoslowakei gerichtete Schriften, welche er nach dem Lesen vernichtet. Bis zu seiner Festnahme im Oktober 1941 erhält er mehrmals das Informationsblatt der ÚVOD zugesandt. Ab Frühjahr 1941 soll er für die ÚVOD die wichtigsten Betriebe und die Stärke der Belegschaft in Chotzen und Umgebung aus­kundschaften und verfasst einen Bericht über die Flug­zeugfabrik Mráz.
Stanislav Opočenský wird vom 1. Senat des „Volksge­richtshofs” am 7. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Stanislav Opočenský
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Opočenský vom 24. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-330-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Opočenský vom 7. Juni 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-330-1
Sterbeurkunde von Stanislav Opočenský vom 11. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019





































