Albert Ortwein

3. September 1922, Krakau – 1. Februar 1943
Albert Ortwein

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Albert Ortwein, September 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3397/1

Albert Ortwein wird in Krakau geboren, drei Jahre später emigriert die Familie nach Frank­reich. Ortwein besucht die Volks­schule und erhält die französische Staatsan­gehörigkeit. Er arbeitet bei seinem Vater in der Land­wirt­schaft und später als Mechaniker.
Im Juni 1942 kommt Ortwain als „Zivil­arbeiter“ nach Deutschland. In Berlin wird er als Transport­arbeiter bei Siemens beschäftigt. Im August 1942 beteiligt sich Ortwein an vier Dieb­stählen von Postgut auf dem Lehrter Bahnhof. Das Sonder­gericht V bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt ihn dafür auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verordnung“ am 12. November 1942 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird der 20-jährige Albert Ortwein am 1. Februar 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Albert Ortwein

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Albert Ortwein vom 2. Februar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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