Albert Ortwein


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Albert Ortwein, September 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3397/1
Im Juni 1942 kommt Ortwain als „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. In Berlin wird er als Transportarbeiter bei Siemens beschäftigt. Im August 1942 beteiligt sich Ortwein an vier Diebstählen von Postgut auf dem Lehrter Bahnhof. Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn dafür auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ am 12. November 1942 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der 20-jährige Albert Ortwein am 1. Februar 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Albert Ortwein
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Albert Ortwein vom 2. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



