Roland Pachot

2. März 1918, Hommes/Indre-et-Loire – 8. Februar 1945
Der gelernte Bäcker Roland Pachot kommt im Dezember 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. In Berlin-Mitte arbeitet er bei einem Bäckermeister und wird am 2. Januar 1943 entlassen, weil es keine Unter­kunftsmöglichkeit mehr für ihn gibt. Anschließend arbeitet er für kurze Zeit bei einem Bäcker in Berlin-Adlershof.
Von April bis Mai 1943 beteiligt sich Pachot an Geschäfts- und Schaufenstereinbrüchen in Berlin. Nach seiner Verhaftung gelingt ihm am 23. November 1943 die Flucht aus dem Strafgefängnis Plötzensee. Nach seiner erneuten Festnahme verurteilt ihn das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin am 19. Januar 1945 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Der 27-jährige Roland Pachot wird am 8. Februar 1945 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Roland Pachot

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Vollstreckungsanordnung des Todesurteils gegen Roland Pachot, 31. Januar 1945

Bundesarchiv R 3001/143414

Sterbeurkunde von Roland Pachot, 10. Februar 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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