Alois Pacold
Ab Dezember 1939 beteiligt sich Alois Pacold am Aufbau einer Nachrichtenorganisation in Prag, die von dem Kaufmann Miloš Bondy sen. von Paris aus koordiniert wird. Dieser übermittelt militärische, wirtschaftliche und politische Nachrichten aus dem „Protektorat” an die Exilregierung in London und setzt dies nach seiner Flucht aus Frankreich von Budapest aus fort. Bis zu seiner Festnahme am 21. Februar 1940 beteiligt sich Alois Pacold auch an der Zuführung tschechischer Freiwilliger zur tschechischen Legion im Ausland.
Am 5. August 1942 wird Alois Pacold vom „Volksgerichtshof” zusammen mit Vladimír Černý und sieben weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 8. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Alois Pacold
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Vladimír Černý und andere vom 5. August 1942
Bundesarchiv R 3017/9015
Anordnung des Reichsjustizministers zur Urteilsvollstreckung gegen Alois Pacold und andere vom 27. März 1943
Bundesarchiv R 3017/9015
Sterbeurkunde von Alois Pacold vom 9. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Alois Pacold und weitere Personen, April 1943
Privatbesitz































































