Heinrich Pahl

11. Juli 1887, Zoppot (Sopot) – 29. April 1944
Heinrich Pahl

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Heinrich Pahl

Bundesarchiv R 3001/143448

Der in Zoppot geborene Heinrich Pahl wächst auf dem Land auf und beginnt nach dem Besuch der Dorfschule eine Schuhmacherlehre. Er geht dann nach Berlin, wo er als Arbeiter in ver­schiedenen Berufen tätig ist. Erstmal wird er mit 18 Jahren straffällig, es folgen weitere Verurteilungen wegen verschiedener Eigentumsdelikte und Hausfriedensbruch.
Am 14. Dezember 1943 wird Heinrich Pahl erneut festgenommen. Ihm werden mehrere Einbruchdiebstähle zur Last gelegt. Das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 30. März 1944 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung” sowie als „gefährlichen Gewohn­heitsverbrecher” zum Tode.
Heinrich Pahl wird am 29. April 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinrich Pahl

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anordnung der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Heinrich Pahl vom 26. April 1944

Bundesarchiv R 3001/143448

Mitteilung über die Hinrichtung von Heinrich Pahl vom 2. Mai 1944

Bundesarchiv R 3001/143448

Sterbeurkunde von Heinrich Pahl vom 3. Mai 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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