Siegmund Paszkiel

29. August 1921, Gostków – 21. September 1942
Siegmund Paszkiel wird am 29. August 1921 im nieder­schle­sischen Gost­kow geboren. Nach der Volks­schule besucht er die Gewerbe­schule und wird Anfang 1940 als „Zivil­arbeiter” nach Deutsch­land geschickt. Er ist als Land­arbeiter auf verschie­denen Höfen in Bayern tätig. Mehr­fach ent­fernt er sich wegen der schlechten Lebens­bedin­gungen von seinen Arbeits­stellen.
Siegmund Paszkiel wird vorge­worfen, zusammen mit zwei anderen polni­schen Land­arbeitern am 10. August 1941 den Versuch unter­nommen zu haben, in die Schweiz zu fliehen, um sich der poln­ischen Legion anzu­schlie­ßen.
Am 10. August 1942 verurteilt der 2. Senat des „Volks­ge­richts­hofs” Siegmund Paszkiel und Theodor Jereczek wegen „Schädi­gung des Wohls des deutschen Volkes in Verbin­dung mit landes­verrä­terischer Feind­begüns­tigung und Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode.
Siegmund Paszkiel verstirbt vor der Voll­streckung der Todes­strafe am 21. September 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see.

Dokumente

Gefangenenkarte von Siegmund Paszkiel

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Urteil des „Volksge­richtshofs” gegen Siegmund Paszkiel und Theodor Jereczek vom 10. August 1942

Bundesarchiv R 3017/13479

Sterbeurkunde von Siegmund Paszkiel vom 22. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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