Wilhelm Paton
Er arbeitet von 1915 bis 1918 als Grubenarbeiter in Oberschlesien. Von 1922 bis 1923 ist er Hilfsangestellter im polnischen Zolldienst. Anschließend ist er zeitweise wieder als Grubenarbeiter tätig oder geht Gelegenheitsbeschäftigungen als Musiker nach.
In den Jahren 1938 und 1939 steht Wilhelm Paton zusammen mit Valentin Czech und Franz Ratzki mit dem polnischen militärischen Nach­richtendienst in Verbindung. Paton leistet Kurierdienste und passiert dafür mehrfach heimlich die deutsch-polnische Grenze.
Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt ihn und zwei Mitangeklagte am 5. August 1940 wegen „landesverräterischer Ausspähung” zum Tode.
Wilhelm Paton wird am 6. November 1940 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Paton
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Wilhelm Paton am Schlagzeug
Privatbesitz
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Wilhelm Paton und andere vom 5. August 1940
Bundesarchiv R 3017/19786
Gnadengesuch von Wilhelm Paton vom 7. August 1940
Bundesarchiv R 3017/49369
Bekanntmachung der Hinrichtung von Wilhelm Paton, Valentin Czech und Franz Ratzki vom 6. November 1940
Bundesarchiv R 3017/49369




















































